Dienstag, 24. Juni 2014

Es duftet nach Sommer

Seitenanzahl: 480
Verlag: cbj
Gebundenes Buch: 16,99€
Autor: Huntley Fitzpatrick
ISBN-13: 978-3570157503

Einzelband











Kurzbeschreibung

Sommer, Sonne, Meer – und die erste große Liebe

Die 17-jährige Gwen kann es nicht fassen: Ausgerechnet der größte Fehler ihres Lebens, Cassidy Somers, lässt sich dazu herab, den Sommer über auf ihrer Heimatinsel als Gärtner zu jobben. Anders als Gwen, die befürchtet, sich wie ihre Eltern mit miesen Jobs durch Leben schlagen zu müssen, ist er einer der reichen Kids vom Festland. Doch Gwen träumt davon, dem allen zu entfliehen. Nur was würde das für ihr Leben bedeuten? Gwen verbringt einen berauschenden Sommer auf der Suche nach Antworten darauf, was ihr wirklich wichtig ist, an ihrem Zuhause, den Menschen, die sie liebt und schließlich an sich selbst. Und an Cassidy, der sie in einen verwirrenden Gefühlstaumel zwischen magnetischer Anziehungskraft und köstlicher Unsicherheit stürzt.

Wie ist meine Meinung?

Mittlerweile habe ich das Buch schon seit längerer Zeit beendet, aber trotzdem spuckt es immer wieder in meinen Gedanken rum und ich erinnere mich noch ganz klar an meine Gedanken dazu. "Es duftet nach Sommer" ist definitiv keine leichte Sommerlektüre und lies sich für mich auch nur in kurzen Etappen lesen, dadurch, dass das Buch nicht wirklich ein Spannungsbogen und auch keine klare Richtung angedeutet hat. Eigentlich erzählt es nur von Gwens Leben auf der Insel und all ihren Problemen, die mal größer und mal kleiner sind. Manchmal passierte Seitenlang einfach gar nichts, das Buch ist einfach abgeschweift und hatte immer diese nachdenkliche Note, die mich wirklich kirre gemacht hat. Wobei ich das im Nachhinein echt mochte. 
Oft taucht die Frage, wie geht es in der Zukunft weiter, auf. Was will ich machen? Bleibe ich bei meiner Familie oder ziehe ich weg? Das Thema wird immer nur angeschnitten, nicht ganz ausführlich behandelt, aber trotzdem tauchte es immer wieder auf. Momentan beschäftigt mich das auch sehr, weil ich so langsam mal wissen muss welche Richtung ich anschlagen will für die Profile in der Oberstufe. Was mich auch oft genervt hat, war, dass so lange um den heißen Brei geredet wurde und selbst bis zum Ende noch gewisse Dinge offen und für mich nicht klar zu deuten sind. Ich meine, wie kann man das den Lesern antun? Die ganze Zeit Andeutungen machen und einfach nicht mit der Sprache rausrücken? Ich bin vor Neugierde fast geplatzt :D
Mit Gwen hatte ich teilweise Probleme, weil ich ihren Ansichten nicht immer zu stimmen konnte, aber sehr gut hat mir gefallen, dass sie nicht dieses unerfahrene Mädchen ist. Das meine ich eher im Bezug auf Jungs, aber auch dem Leben. Ihre Familie hat es nicht immer leicht, Geldsorgen, kein richtiger Vater etc. Außerdem sind die Nebencharaktere sehr präsent in dem Buch, auch wenn sie in dem Moment gar nicht da sind, dennoch mochte ich die meisten nicht wirklich. Ich finde viele unsympathisch und konnte nichts mit ihnen anfangen. Allgemein mochte ich eigentlich kaum jemanden in dem Buch und mir fällt gerade nur ein Nebencharakter ein, den ich wirklich gerne habe. Ich weiß nicht, ich finde manch ihrer Taten moralisch schlecht und kann ihre Beweggründe auch nicht so ganz nachvollziehen. Diese Nähe von Freundschaft und Familie hat mir zum Teil schlichtweg gefehlt. Der Zusammenhalt war für mich nicht da und das fand ich befremdlich in dem Buch, weil man meinen sollte, dass der sehr stark ist nach den Schicksalsschlägen. Dann auch noch die eine Szene zum Schluss hin war mir bisschen zu viel des Guten und unverständlich.

Fazit

"Es duftet nach Sommer" hat mir so einiges abverlangt, durch den komplett normalen Alltag von Gwen mit normalen Problemen, der in keine Richtung wollte, sondern sich immer verstreut hat. Erschwert haben mir das Lesen auch die Charaktere, weil ich nicht wirklich jemanden von ihnen mochte und dieser schwere Stein im Magen durch die drückende Stimmung manchmal hat mir oft zugesetzt. 
Ich denke wer "Mein Sommer nebenan" mochte, sollte mal einen Blick riskieren, aber nicht allzu viel erwarten, weil das völlig andere Geschichten sind und sich in keinster Weise ähneln, weder von der Story her noch den Charakteren.

Bewertung

☺︎☺︎☺︎







Kommentare:

  1. Oje, das hört sich wirklich alles andere als berauschend an. Ich will auf jeden Fall noch "Mein Sommer nebenan" lesen und hatte schon überlegt, in welcher Reihenfolge ich die Bücher lesen werde. So wie es aussieht doch lieber erst "Mein Sommer nebenan"^^

    Vor allem die Tatsache, dass bei der Handlung nicht allzu viel passiert schreckt mich dann doch eher ab.

    Liebe Grüße,
    Tina

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  2. Hm...schade. In letzter Zeit bist du nicht die Einzige deren Blog ich gespannt verfolge und die mit "Es duftet nach Sommer" nicht allzu viel anfangen konnte. Dabei hatte ich mich schon sehr auf das Buch gefreut. :/ Vielleicht landet es ja doch noch bei mir, aber bei all den anderen Must-Haves für diesen Sommer bleibt es dann wohl eher auf dem SUB. Mal sehen^^


    Liebe Grüße
    Nina

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  3. Du hast das Buch schon seit längerer Zeit beendet? Was soll ich dann sagen? :p Und ich hab noch immer keine Rezi dazu... Naja egal, jedenfalls ist dir die Rezi echt gut gelungen, auch wenn ich einiges anders empfunden habe als du :) Fand es z.B. durchaus eine leichte Sommerlektüre, weil mir irgendwie eine gewisse Ernsthaftigkeit gefehlt hat, wie es eben in Mein Sommer nebenan (ja, vermutlich hatte ich deswegen auch etwas zu hohe Erwartungen an Es duftet nach Sommer^^) war. Klar, es gibt diese Thematik mit der Zukunft, aber die war mir viel zu sehr im Hintergrund. Und sonst geht es wie du so schön gesagt hast, ja wirklich hauptsächlich um Gwens Alltag und ihr verzwicktes Liebesleben. Daher sehe ich das genau andersrum wie du xD Bei den Charakteren muss ich dir allerdings zustimmen, da gibt es echt niemanden, den ich wirklich als "Bezugsperson" bezeichnen könnte. Gwen war ganz nett, aber nicht mehr und Cass einzuschätzen ist lange wirklich schwer, was zwar auch seinen Reiz hat, aber zu einem nicht wirklich eine Verbindung schafft. Em war der einzigste, der mir wirklich richtig toll gefallen hat ♥ (Irgendwie scheinen es mir die kleinen Brüder anzutun haha) Oh, ich finde aber durchaus dass es um Freundschaft und Familie geht, dass ist doch eins der wichtigsten Themen^^ Ich werde das Buch insgesamt auch besser bewerten als du, weil es mich als leichte Sommerlektüre gut unterhalten konnte, aber mich eben leider nicht vom Hocker gehauen hat. Ich hoffe aber, dass Huntley Fitzpatrick uns demnächst eine weitere Geschichte geben wird, die dann wieder Mein Sommer nebenan Niveau hat :)

    Alles Liebe,
    Filo

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  4. Danke erstmal für deinen lieben Kommentar! :) Also ja, ich habe es mittlerweile durch, ging auch relativ schnell, weil ich fast ununterbrochen gelesen habe. Mit dem Ende bin ich auch recht zufrieden, also wird auf jeden Fall den ganzen anderen Bänden gerecht und es isz ein schöner Abschluss. Wobei es mich ja doch traurig macht, dass die Geschichte von Jace und Clary nun nichtmehr weitergeht. Aber ich denke, es ist bestimmt nicht das letzte Mal, dass man was von den beidne liest, denn die Autorin hat ja schon eine neue Reihe angekündigt mit anderen Protagonisten, die ein paar Jahre nach den Geschehnissen in City of Heavenly Fire stattfindet. Da werden die bestimmt auch nochmal erwähnt ;) Oh ja, das Ende von Clockwork Princess ist wirklich ganz oke gewesen, und so als kleinen Hinweis kann ich verraten, dass City of Heavenly mit Clockwork Princess etwas verbunden ist. Also naja, ich empfehle dir auf jeden Fall das Buch zu lesen ;) Und ich habe gerade gesehen, dass du auch Doctor's Diary magst, ich liebe diese Serie ebenfalls :D Da muss man einfach irgendwie immer mitlachen, ich glaube, die muss ich mir mal irgendwann auf DVD holen ;)

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